
Monique Wittig – Opoponax
„Sie versucht, das Opoponax darzustellen, aber es führt zu nichts, darum fasst Catherine Legrand den Entschluss, die Striche durch Wörter zu ersetzen. Sie schreibt also

„Sie versucht, das Opoponax darzustellen, aber es führt zu nichts, darum fasst Catherine Legrand den Entschluss, die Striche durch Wörter zu ersetzen. Sie schreibt also

„Ich bin ein Kind aus Bienenwachs. Geformt zu einer Puppe von der Größe eines menschlichen Unterarms. Man hat mich mit Haaren und Nägeln der Person

„Sie selbst hatte es geschafft, 28 Jahre lang unauffällig zu bleiben, nur um kurz vor ihrem 29. Geburtstag jemanden auf der Suche nach einer mythischen

„und jetzt sitze ich noch immer hier, nach acht Jahren, in denen andere ein- und ausgezogen sind, in denen meine Hündin alt wurde und starb,

„Kiera las das Gedicht auf Russisch vor, aber ich möchte, dass ihr es auf Deutsch lest. Das ist vielleicht die einzige Stelle, an der ich

„Mein Körper ist genau das, was ich bin. Das lag mir schon immer vor Augen. Ich hab mich mit ihr verglichen. Ich hab mich gesehen

„Dabei suchte Marie nicht ihren Blick. Sie starrte auf ihre Wangen, ihre Stirn, ihre Haube. Dann starrte sie auf ihre Hände und Arme und dann

„Doch ich hatte meine Lektion gelernt und behielt meine Berührungen ganz bei mir. Solidarität währt nicht ewig; sie zerbricht am Felsen der Differenz, an der

„Warum ausgerechnet Papaya? Die Papaya ist sinnlich, zweigeschlechtlich (ja, es gibt die Papaya tatsächlich als menschlich gezüchtete Zwitter-Frucht!) und vieldeutig. So wird sie Leitfigur und

„wer hätte gedacht, dass die hölle das dach eines hochhauskomplexes sein würde, ohne ausgang, dafür in anwesenheit des polyküls?“ Hengameh Yaghoobifarahs zweiter Roman erzählt vom