Books are gay as fuck - Blogroll

Fatima Daas - Die jüngste Tochter

Fatima Daas – Die jüngste Tochter

„Ich heiße Fatima. Ich trage den Namen einer symbolischen Figur des Islam. Ich trage einen Namen, den man ehren muss. Einen Namen, den man nicht „beschmutzen“ darf, wie man bei uns sagt.“ Die jüngste Tochter (aus dem Französischen von Sina de Malafosse) ist das Debüt der französischen Schriftstellerin Fatima Daas. Der autofiktionale Roman erzählt von einem Leben zwischen den Welten, von einem Leben zwischen Tradition und Moderne. Fatima Daas wächst als jüngste Tochter algerischer Einwanderer

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Janna Steenfatt - Die Überflüssigkeit der Dinge

Janna Steenfatt – Die Überflüssigkeit der Dinge

Inas Mutter hat endgültig die Bühne verlassen. Die einst aufstrebende Theaterschauspielerin, die sich zum Ende ihres Lebens dem Alkohol hingegeben hat, ist bei einem Autounfall gestorben. Ina weiß nicht, was oder ob sie überhaupt etwas fühlen soll. Aus den Requisiten vom Leben der Mutter versucht die Tochter ein Stück mit fünf Akten zusammenzusetzen. Alles, was sie findet, sind Fragmente, die sich nicht eindeutig interpretieren lassen. Alles, was zurückbleibt, ist die Überflüssigkeit der Dinge. Es ist

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Nina Bouraoui - All Men Want to Know

Nina Bouraoui – All Men Want to Know

„I write the spaces and the silences, the unseen and unheard. I write the paths not taken, the forgotten roads. I hold fast to Others, those whose past flow into mine, like rivers spilling into the sea. I give voice to ghosts to stop them from haunting me. I write because of my mother who clasped her books to her breasts like children.” Als Tochter einer Französin und eines Algeriers verbringt Nina Bouraoui die ersten

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Kathy Acker / McKenzie Wark - Du hast es mir sehr angetan: E-Mails 1995/96

Kathy Acker / McKenzie Wark – Du hast es mir sehr angetan: E-Mails 1995/96

„Warum erzähle ich dir das Ganze? Zum Teil, weil sich für mich das gesamte Queerness-/Identitätsding durch alles hindurchzieht, absolut alles. Zwischen hetero/homo zu schwanken ist Kinderkram verglichen mit diesem Schwanken zwischen Schreiben/Lehren/Ideenhausieren oder was auch immer. Ich vergesse, wer ich bin. Du hast mich daran erinnert, wer ich am liebsten sein will.“ Du hast es mir sehr angetan: E-Mails 1995/96 (aus dem Englischen von Johanna Davids) zeigt das zaghafte Antasten in einem noch unbekannten Medium

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Julian Mars - Was wir schon immer sein wollten

Julian Mars – Was wir schon immer sein wollten

Was wir schon immer sein wollten von Julian Mars ist nach Jetzt sind wir jung (2015) und Lass uns von hier verschwinden (2018) der Abschluss der sogenannten Felix-Trilogie. Ein letztes Mal begleiten Leser*innen Felix und seine Wahlfamilie, bestehend aus Emilie, Gabriel, Hugo, Anna, Martin und Elias, auf ihrem schwierigen Weg ins Erwachsensein. Drei Jahre sind seit dem Ende von Lass uns von hier verschwinden vergangen. Felix ist mittlerweile 30 und steht vor der wichtigsten Entscheidung

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Eli Levén - Gib ihnen, wovon sie träumen

Eli Levén – Gib ihnen, wovon sie träumen

Gib ihnen, wovon sie träumen von Eli Levén (aus dem Schwedischen von Ursula Giger) ist Trauerlied und Heiligengeschichte zugleich. Direkt zu Beginn: die Anrufung des Heiligen Sebastian, dem Schutzpatron gegen die Pest – und dem inoffiziellen Schutzpatron der Schwulen. Nur wenige prägen die Ikonographie der queeren Kultur so wie der Heilige Sebastian, der wie kein anderer eine Ästhetik des Leidens portraitiert mit seinem nackten und gefesselten Körper, der von Pfeilen penetriert ist, und in dessen

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