
I.V. Nuss – R-O-N=O
„Realität ist flüchtig, wandelbar und transformativ. Du rochst die Poppers, die schwulste aller Chemikalien, und wurdest zum Girl. Das lehren sie einen nicht in der

„Realität ist flüchtig, wandelbar und transformativ. Du rochst die Poppers, die schwulste aller Chemikalien, und wurdest zum Girl. Das lehren sie einen nicht in der

„Warum ausgerechnet Papaya? Die Papaya ist sinnlich, zweigeschlechtlich (ja, es gibt die Papaya tatsächlich als menschlich gezüchtete Zwitter-Frucht!) und vieldeutig. So wird sie Leitfigur und

„wer hätte gedacht, dass die hölle das dach eines hochhauskomplexes sein würde, ohne ausgang, dafür in anwesenheit des polyküls?“ Hengameh Yaghoobifarahs zweiter Roman erzählt vom

„In mir sind die Worte ein Ganzes, ergeben Sinn, aber sobald sie meinen Mund verlassen, fallen sie zu Boden, noch bevor sie fremde Ohren erreichen,

„Ich bin Sterling. Meinen Vater holte AIDS, meine Mutter der Alkoholismus. Mein Land die Konservativen, meine Sprache PTBS. Hab aber dieses England. Hab diesen Körper,

„immer radikal, niemals konsequent“ – Mit diesem Motto fasst der März Verlag sein Programm äußerst treffend zusammen. Wenig verwunderlich, denn die Coolness dieses Verlags erstreckt

„Wenn die Nacht nicht mir gehörte, war es keine Nacht. Höchstens eine sadistische Version des Tages: Die Enthemmung offenbarte die sozialen Hierarchien noch grausamer.“ In

Betrachten wir heutige Inszenierungen queerer Männlichkeiten und queeren männlichen Begehrens, blicken wir unweigerlich auch in die Vergangenheit. Denn unter diesen Inszenierungen verborgen liegen vergangene Vorstellungen

Who’s Afraid of Red, Yellow and Blue? 1986 marschierte Gerard Jan van Bladeren in die Ausstellung des Künstlers Barnett Newman und zerschnitt mit einem Messer

„Die schweren Kisten, die sie für diesen jungen Mann aufbewahrte, den sie im Laden kennengelernt hatte, diesen gutaussehenden Burschen, der sie um den Gefallen gebeten